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BUKO 2021 wählt neuen Bundesvorstand

Vom 16. bis 18. Oktober 2021 fand in Nürnberg die jährliche Bundesversammlung (BUKO) der Kirchenmusiker statt. Alle drei Jahre wird auf der BUKO der Vorstand neu gewählt.

In den neuen Vorstand des BKKD wurden gewählt:
Dieter Leibold, Vorsitzender
Wolfgang Trottmann, stellvertretender Vorsitzender
Markus Lienstromberg, Schriftführer
Johannes Koop, Kassierer
Max Pöllner, Öffentlichkeitsarbeit
Jacobus Gladziwa, Neugründungen Diözesanverbände
Daniela Jensen, Beisitzerin

Von links nach rechts:
Jacobus Gladziwa, Markus Lienstromberg,
Daniela Jensen, Dieter Leibold,
Johannes Koop und Max Pöllner.
Es fehlt krankheitsbedingt Wolfgang Trottmann
© Werner Grothusmann

SAVE THE DATE BUKO 2022

Und schon mal zum Vormerken: die BUKO 2022 findet vom 19. – 21. März 2022 in Trier statt.

Vervielfältigungen von Noten für den Musikunterricht

Die VG Musikedition bietet für Musikpädagogen einen besonderen Lizenzvertrag für die Vervielfältigung von im Unterricht eingesetzten Noten an. Kirchenmusiker*innen erhalten den VDD-Nachlass von 20%.

Weitere Informationen und auch die Möglichkeit, den Lizenzvertrag online abzuschließen findet man auf der Seite der VG Musikedition. weiterlesen…



Das war die Bundeskonferenz 2019 in Köln

Wie in jedem Jahr am 3. Fastensonntag tagt der BKKD zur Bundeskonferenz mit seinen 11 Diözesanverbänden. In diesem Jahr war der Kölner Diözesanverband VKK Ausrichter und lud nach Köln ein.

Neben einem sehr interessanten und sehr gut organisierten Rahmenprogramm
(Dom-Orgelführung bis aufs Dach, Museum KOLUMBA und Vorführung der neuen Orgel in St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel durch den Kollegen Markus Hinz) gab es wieder eine ausgiebige Tagesordnung.

Nach den Berichten des Vorstandes des BKKD durch seinen noch neuen
1. Vorsitzenden RK Dieter Leibold, standen folgende Punkte auf der TOP-Liste:

  • Prävention und Verhaltenskodex für Kirchenmusiker
  • Datenschutzgrundverordnung
  • Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt
  • Berichte aus den Verbänden

Ein großer Themenblock mit intensivem Austausch war der TOP „Zukunft des Kirchenmusikberufs“. Dazu waren zwei Gastredner geladen: EDKMD Prof. Richard Mailänder, Köln und Dr. Georg Plank aus Graz, der Gründer der Initiative „Pastoralinnovation“. (www.pastoralinnovation.at)

Prof. Mailänder referierte über die Situation der Kirchenmusiker, die ähnlich angespannt werden wird, wie der derzeitige Mangel an Priestern. Insbesondere wenn 2025 die große Verrentungswelle kommen wird. Es werden viele Stellen nicht mehr zu besetzen sein.

Wir haben über mögliche Szenarien diskutiert, um den Beruf als solchen wieder attraktiv zu machen: dazu gehören familienfreundlichere Arbeitszeiten, gerechtere Entlohnung, Anstellung beim Bistum, Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Popularmusik,…

Dr. Plank machte Mut, im pastoralen Sinne mehr „Ermöglicher“ zu sein bzw. zu werden, als selbst immer nur der „Macher“ zu sein. Ein Kirchenmusiker kann nicht alles können und muss es auch nicht! Aber er sollte als Vermittler und Multiplikator agieren, um die Bedürfnisse in den Gemeinden decken zu können.

Aus den Berichten der Verbände war rauszuhören, wie schwierig es häufig mit der kirchlichen Obrigkeit ist: sei es der oft unüberschaubarer Bürokratismus zwischen Pfarre, Bistum und Rendanturen oder aber auch einfach die nicht immer selbstverständliche  Mitarbeit im Pastoralteam vor Ort. Nicht selten wird im Pastoralteam weiterhin eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen pastoralen Diensten und sog. „Folgediensten“ gepflegt, was häufig destruktiv für die gemeindliche Arbeit ist.

In den Bistümern, wo es einen sogenannten „pastoralen Zukunfstweg“ gibt, ist es leider häufig so, dass die Gremien auf diözesaner Ebene ohne Kirchenmusiker besetzt sind. Ein Missstand, der nur schwer zu verstehen scheint. Die Verbände werden aber auch weiterhin ihre Themen ansprechen.

Die nächste Bundeskonferenz ist vom 14.-16. März 2020 in Nürnberg.

Markus Lienstromberg