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Bundeskonferenz 2020 vom 14. – 16. März 2020 in Nürnberg

Die Delegierten der Diözesanverbände treffen sich in Nürnberg.

Handbuch für Seniorenchorleitung (Kai Koch, Hg)

„Alles, was man braucht und wissen muss, um einen Chor mit älteren Sängerinnen und Sängern zu gründen und erfolgreich zu leiten, ist in diesem Handbuch nachzulesen.“

Weitere Informationen auf der Seite des Bosse-Verlages

Menschen mit Musik begeistern

Auf katholisch.de wird der Kirchenmusiker Sebastian Freitag vorgestellt. Er ist Dekanatskirchenmusiker im Erzbistum Paderborn.

katholisch.de stellt den Beruf des Kirchenmusikers vor – innerhalb der Reihe „Berufe der Kirche“

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Das war die Bundeskonferenz 2019 in Köln

Wie in jedem Jahr am 3. Fastensonntag tagt der BKKD zur Bundeskonferenz mit seinen 11 Diözesanverbänden. In diesem Jahr war der Kölner Diözesanverband VKK Ausrichter und lud nach Köln ein.

Neben einem sehr interessanten und sehr gut organisierten Rahmenprogramm
(Dom-Orgelführung bis aufs Dach, Museum KOLUMBA und Vorführung der neuen Orgel in St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel durch den Kollegen Markus Hinz) gab es wieder eine ausgiebige Tagesordnung.

Nach den Berichten des Vorstandes des BKKD durch seinen noch neuen
1. Vorsitzenden RK Dieter Leibold, standen folgende Punkte auf der TOP-Liste:

  • Prävention und Verhaltenskodex für Kirchenmusiker
  • Datenschutzgrundverordnung
  • Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt
  • Berichte aus den Verbänden

Ein großer Themenblock mit intensivem Austausch war der TOP „Zukunft des Kirchenmusikberufs“. Dazu waren zwei Gastredner geladen: EDKMD Prof. Richard Mailänder, Köln und Dr. Georg Plank aus Graz, der Gründer der Initiative „Pastoralinnovation“. (www.pastoralinnovation.at)

Prof. Mailänder referierte über die Situation der Kirchenmusiker, die ähnlich angespannt werden wird, wie der derzeitige Mangel an Priestern. Insbesondere wenn 2025 die große Verrentungswelle kommen wird. Es werden viele Stellen nicht mehr zu besetzen sein.

Wir haben über mögliche Szenarien diskutiert, um den Beruf als solchen wieder attraktiv zu machen: dazu gehören familienfreundlichere Arbeitszeiten, gerechtere Entlohnung, Anstellung beim Bistum, Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Popularmusik,…

Dr. Plank machte Mut, im pastoralen Sinne mehr „Ermöglicher“ zu sein bzw. zu werden, als selbst immer nur der „Macher“ zu sein. Ein Kirchenmusiker kann nicht alles können und muss es auch nicht! Aber er sollte als Vermittler und Multiplikator agieren, um die Bedürfnisse in den Gemeinden decken zu können.

Aus den Berichten der Verbände war rauszuhören, wie schwierig es häufig mit der kirchlichen Obrigkeit ist: sei es der oft unüberschaubarer Bürokratismus zwischen Pfarre, Bistum und Rendanturen oder aber auch einfach die nicht immer selbstverständliche  Mitarbeit im Pastoralteam vor Ort. Nicht selten wird im Pastoralteam weiterhin eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen pastoralen Diensten und sog. „Folgediensten“ gepflegt, was häufig destruktiv für die gemeindliche Arbeit ist.

In den Bistümern, wo es einen sogenannten „pastoralen Zukunfstweg“ gibt, ist es leider häufig so, dass die Gremien auf diözesaner Ebene ohne Kirchenmusiker besetzt sind. Ein Missstand, der nur schwer zu verstehen scheint. Die Verbände werden aber auch weiterhin ihre Themen ansprechen.

Die nächste Bundeskonferenz ist vom 14.-16. März 2020 in Nürnberg.

Markus Lienstromberg